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Skript Woche 12: „Selbstständiges Üben & der gezielte Rundgang – das You do

Skript Woche 12: „Selbstständiges Üben & der gezielte Rundgang – das You do"

60-Minuten-Sitzung · Block 2 · Fortbildung Quereinsteiger Sek I/II


1. Überblick

Leitfrage Was tue ich eigentlich, während die Klasse arbeitet?
Kernquellen Lovell/Dowley, Routine 9 (Independent Practice); Lemov, Teach Like a Champion (Circulate, Active Observation); Rosenshine P9 (selbstständiges Üben verlangen und begleiten)
Funktion im Jahr Vertieft Frage 5 aus W8 (Allein üben: Gelingt den meisten die Einzelarbeit, und was tue ich währenddessen?). Vervollständigt I do – We do – You do. Macht die Einzelarbeit vom blinden Fleck der Stunde zu der Phase, in der man am meisten über die Klasse erfährt: Der Prüf-Fokus liefert das Material für den neuen Anlauf (W25) und die Rückmeldung an die ganze Klasse (W33); die Route knüpft an den Blick in den Raum aus W5 an. Gruppenhospitation 2 wird vorbereitet (Fokus I do / We do).
Lernziele Die TN können:
1. eine Einzelarbeit mit den fünf Startbedingungen eröffnen,
2. mit geplanter Route und vorher festgelegtem Prüf-Fokus durch den Raum gehen, dabei Hefte lesen und Einzelhilfen kurz halten,
3. wiederkehrende Fehler erkennen und in einer Sammelklärung für alle aufgreifen.
Sitzungstyp Planungs- und Analysewerkstatt mit Fallarbeit; das Rollenspiel pausiert, dafür wird am eigenen Sitzplan gearbeitet.

2. Vorbereitung

Raum: Vierergruppen. Vorab-Auftrag (W11-Exit-Karte): eigenen Sitzplan der Hauptklasse mitbringen (Kopie/Foto).

Material (Checkliste):


3. Ablauf im Detail (60 Minuten)

Phase 0 · Ankommen (Minute 0–2) — Standard.

Phase 1 · Retrieval-Starter (Minute 2–8) — 5 Fragen (Anhang 2, Teil 1), Whiteboards.

Phase 2 · Brücke & Provokation (Minute 8–13)

Moderationstext: „Eine Woche ohne Vorsagen und die Abfrage vor der Einzelarbeit: Wer hat vor der Einzelarbeit alle antworten lassen, und was kam dabei heraus?" [2 Stimmen.] „Und jetzt eine ehrliche Frage. Schreibt die Antwort auf einen Zettel, faltet ihn, ich sammle ein: Was habt ihr in eurer letzten Einzelarbeitsphase überwiegend getan? A: korrigiert oder Organisatorisches erledigt. B: dem geholfen, der sich zuerst gemeldet hat, dann dem nächsten. C: gezielt geprüft, was ankommt." [Zettel einsammeln, an der Tafel auszählen, Ergebnis würdigen. Meist überwiegen A und B.] „Kein Vorwurf: A und B sind die natürlichen Antworten auf einen Beruf mit zu wenig Zeit. Aber schaut mal anders darauf: Die Einzelarbeit ist die einzige Phase, in der alle gleichzeitig schriftlich zeigen, was wirklich angekommen ist. In keiner anderen Viertelstunde könnt ihr so viel über eure Klasse erfahren, und die meisten von uns schauen genau dann woanders hin. Heute lernt ihr, diese Viertelstunde zu nutzen. Und es ist sogar weniger anstrengend, als von einer Meldung zur nächsten zu laufen."

Phase 3 · Input (Minute 13–27)

3a · Startbedingungen (Min. 13–16)

„Damit die Einzelarbeit trägt, braucht sie einen sauberen Start. Sie beginnt mit fünf geklärten Dingen; das Handwerk kennt ihr aus Woche 3, hier die Checkliste: Aufgabe (steht schriftlich da; warum, kommt in Woche 15), Zeit (Timer sichtbar), Sozialform (allein? leise mit dem Nachbarn?), Lautstärke (festgelegt, nicht gefühlt), Was-wenn-fertig (die oft vergessene fünfte: Ohne sie wird jeder, der schnell fertig ist, zur Störung). Fünf Sätze, fünfzehn Sekunden, und die Phase läuft von allein."

3b · Der Rundgang mit Route (Min. 16–21)

„Werkzeug eins ist der Rundgang, bei Lemov ‚Circulate'. Vier Regeln: Früh in den Raum hineingehen: schon in den ersten zwei Minuten mitten in den Raum, nicht am Pult stehen bleiben. Lemov nennt das ‚break the plane'. Wer früh kommt, für den ist es normal, überall im Raum zu sein. Route statt Meldungen: Wer nur zu denen geht, die sich melden, wird von den Lautesten durch den Raum gelenkt und sieht die Stillen nie. Die Route plant ihr vorher, eure Frühwarn-Plätze aus Woche 5 zuerst. Lesen, nicht wachen: Der Blick geht in die Hefte, nicht über die Köpfe. Kurz markieren: Haken, Unterstreichung, ‚Schau Zeile 3'. Drei Sekunden pro Heft reichen. Kurz bleiben: höchstens 60 Sekunden pro Einzelhilfe. Wer fünf Minuten bei einem Schüler kniet, hat 25 andere nicht im Blick, und die wissen das." [W5-Echo: Modell 4.]

3c · Prüf-Fokus und Sammelklärung (Min. 21–27)

„Werkzeug zwei macht aus dem Rundgang eine Messung, bei Lemov ‚Active Observation'. Wir nennen es den Prüf-Fokus. Der Unterschied liegt in einem Satz, den ihr vor der Stunde festlegt: ‚Ich prüfe heute bei Aufgabe 2, ob sie Grundwert und Prozentwert richtig zuordnen, zuerst bei den vier Wackelkandidaten.' Wer weiß, wonach er sucht, sieht in fünf Minuten mehr als jemand, der zwanzig Minuten allgemein hilft. Woher wisst ihr, wonach ihr sucht? Aus eurer Idealantwort (Woche 9, die markierte Scheiter-Stelle) und bald aus eurer Fallen-Sammlung. Und die wichtigste Regel für eure Zeit: Wenn derselbe Fehler zum dritten Mal auftaucht, unterbrecht ihr kurz: ‚Stifte runter, Blick nach vorn. Drei von euch sind in dieselbe Falle getappt, schauen wir sie gemeinsam an.' Zwei Minuten Sammelklärung ersetzen zehn Einzelerklärungen, und wer den Fehler noch vor sich hatte, ist gleich mit geschützt."

Phase 4 · Name it (Minute 27–31)

You-do-Standard festhalten, in drei Teilen:

Merksatz: „Ich helfe nicht dem Lautesten, ich lese den Raum."

Kurztraining (2 Min.): Die Moderation liest drei Szenen vor, die TN sagen im Tandem, was sie tun würden.

Deutsch, Kl. 7, Einzelarbeit. Minute 2: Drei Hände gehen gleichzeitig hoch. → „Ich komme gleich“ mit einem Zeichen, Route halten, die Melder auf der Route mitnehmen. Englisch, Kl. 9. Beim Rundgang siehst du in vier Heften „he go“. → Sammelklärung: „Stifte runter, Blick nach vorn …“ Mathe, Kl. 8. Du kniest seit drei Minuten bei Jonas, hinten links wird es laut. → Aufstehen, Jonas einen konkreten nächsten Schritt geben, weiter auf der Route.

Phase 5 · Do it (Minute 31–52)

Runde 1 · Fallanalyse (Min. 31–39)

Tandems lesen die Laufweg-Fallkarte (Anhang 1.3), zeichnen den Laufweg der Lehrkraft auf eine Raumskizze und markieren: Wo blieb die Lehrkraft stehen? Wer wurde nie gesehen? Wo wäre die Sammelklärung fällig gewesen? Plenums-Blitz (3 Min.) mit dem Standard als Prüfraster. (Wenn ein Videoclip verfügbar ist, kann er die Fallkarte ersetzen.)

Runde 2 · Eigene Route + Prüf-Fokus-Bogen (Min. 39–52)

Ablauf:

  1. Routenplanung (6 Min.): Auf dem mitgebrachten Sitzplan die Route einzeichnen (Frühwarn-Plätze zuerst; ist die blinde Ecke aus W5 abgedeckt?) und die Stelle markieren, von der aus man den ganzen Raum sieht.
  2. Prüf-Fokus-Bogen (5 Min.): für die reale Stunde nächster Woche ausfüllen: Was prüfe ich (konkret, aus der Idealantwort)? Bei wem zuerst? Woran erkenne ich den Fehler in 3 Sekunden?
  3. Tandem-Härtetest (2 Min.): Partner fragt: „Zeig mir auf deiner Route den Schüler, den du realistisch nie erreichst – und was änderst du?"

Phase 6 · Action Step & Hospitationsvorbereitung (Minute 52–58)

Standard: „In jeder Einzelarbeit dieser Woche gehe ich meine geplante Route und zähle auf dem Klemmbrett die drei häufigsten Fehler. Taucht derselbe Fehler zum dritten Mal auf, kläre ich ihn für alle statt einzeln."

Alternativen:

  1. 60-Sekunden-Woche: Einzelhilfen hart deckeln, Stoppuhr im Kopf.
  2. Startbedingungen-Woche: jede Phase mit allen fünf Bedingungen eröffnen, besonders „Was-wenn-fertig".

Gruppenhospitation 2 (3 Min.): Termin, Gastgeber; Bogen (Anhang 3) austeilen: Fokus I do / We do: Wortlaut-Protokoll einer Erklärung + Stufen der Treppe erkennen.

Ausblick: „Nächste Woche schließen wir Block 2 mit Anfang und Ende der Stunde: Das Do Now aus Woche 2 bekommt eine zweite Aufgabe, nämlich Wiederholung, und ihr lernt das ehrlichste Werkzeug kennen, um zu sehen, was angekommen ist: das Exit Ticket, einschließlich der Auswertung eines Klassensatzes in zehn Minuten. Das Block-2-Quiz macht ihr vorher in der SPA."

Phase 7 · Exit-Karte (Minute 58–60) — Standard.


4. Coaching-Woche 12 (Handreichung)


Anhang 1: Übungsmaterial

1.1 Handout A: Startbedingungen + You-do-Standard

Die 5 Startbedingungen: Aufgabe schriftlich · Zeit/Timer · Sozialform · Lautstärke festgelegt · Was-wenn-fertig. Standard: Vorher: Startbedingungen · Route (Frühwarn-Plätze zuerst) · Prüf-Fokus. Während: früh in den Raum · Hefte lesen und markieren (✓ / Unterstreichung / „Zeile 3“) · ≤ 60 Sek. pro Einzelhilfe · Fehler zählen. Ab drei gleichen Fehlern: Sammelklärung.

1.2 Handout B: Prüf-Fokus-Bogen

Kopf: Stunde/Klasse/Datum. — Was prüfe ich? (konkret, aus Idealantwort/Fallen-Liste): … — Woran erkenne ich den Fehler in 3 Sek.? … — Bei wem zuerst? (3–4 Namen): … — Route (Skizze/Reihenfolge): … — Live-Teil: Top-3-Fehler (Strichliste): 1… 2… 3… — Entscheidung: Sammelklärung nötig? ☐ wann: … / Konsequenz für morgen: …

1.3 Laufweg-Fallkarte (Fallback ohne Video)

Kl. 8, Übungsphase 15 Min., 26 SuS. Min. 0–3: Lehrkraft am Pult, sortiert Blätter. Min. 3: erste Meldung vorn rechts → Lehrkraft geht hin, bleibt 4 Min. (Erklärung im Sitzen). Min. 7: zwei Meldungen gleichzeitig, Lehrkraft pendelt zwischen beiden (je 2 Min.). Min. 11: Unruhe hinten links (unbesuchte Zone seit Beginn) → Ermahnung quer durch den Raum. Min. 12–15: Lehrkraft hilft erneut vorn rechts (derselbe Schüler). Nie besucht: hintere Reihe komplett, Fensterreihe. Dreimal aufgetreten (den Heften nach): Vorzeichenfehler bei Aufgabe 2 – unbemerkt. — Aufgabe: Laufweg skizzieren, 3 Verstöße gegen den Standard benennen, den Sammelklärungs-Moment festlegen. (Lösung: Start am Pult · die Meldungen bestimmen den Weg · 60-Sek.-Regel verletzt · nie besuchte Zone → Unruhe als Folge (Modell 4) · Sammelklärung spätestens Min. 8.)


Anhang 2: Quiz-Material

Teil 1: Retrieval-Starter (Min. 2–8, Whiteboards)

  1. Break It Down: die Hilfen in Reihenfolge? (Hinweis → Beispiel → Regel → erster Schritt → Lösung)
  2. Die W.I.N.-Struktur (Block 1)? (Was ist passiert – Schülersicht zuerst / Impact / Next steps)
  3. (Szene) Deine Whiteboard-Abfrage vor der Einzelarbeit: 15 von 26 richtig. Was tust du, und woran erkennst du, dass es weitergehen kann? (zurück auf die vorige Stufe der Treppe, noch eine Aufgabe gemeinsam; erst bei etwa vier von fünf richtig in die Einzelarbeit)
  4. (Szene) Englisch, Kl. 7: „Who can tell me the past of go?“ Drei Meldungen, dreimal „went“. „Great, now exercise 1 to 6.“ Was ist das Problem, was tust du stattdessen? (Melder-Stichprobe; alle schreiben die Antwort aufs Board)
  5. (Szene) Auf deiner Treppe lässt Stufe 2 genau die schwierigste Stelle offen. Was änderst du? (verkleideter Sprung; die erste Lücke muss eine leichte sein)

Teil 2: Modul-Quiz Woche 12 (für SPA/Folgewoche)

F1. Während der Einzelarbeit ist deine Hauptaufgabe… a) Korrekturen und Organisatorisches, endlich ist Zeit dafür ✗ (Alltag) b) gezielt sehen, was ankommt: Route, Hefte lesen, Fehler zählen ✓ c) beim schwächsten Schüler sitzen und intensiv helfen ✗ (klingt fürsorglich – 27 unbeobachtet) d) für absolute Ruhe sorgen ✗

F2. Vier SuS machen denselben Fehler. Du… a) erklärst es viermal einzeln – individuelle Förderung ✗ (klingt vorbildlich!) b) unterbrichst kurz und klärst den Fehler einmal für alle ✓ c) wartest bis zur Besprechung am Ende ✗ d) teilst die Lösung aus ✗

F3. Früh in den Raum hineinzugehen („break the plane“) bewirkt… a) Kontrolle durch Einschüchterung ✗ b) Deine Anwesenheit überall im Raum wird normal, und du siehst von Anfang an, was in den Heften steht ✓ c) Unruhe ✗ d) nichts – Timing ist egal ✗

F4. Deine Route wird von Meldungen ständig durchkreuzt. Beste Lösung: a) Meldungen sofort bedienen, dafür sind sie da ✗ (dann bestimmen die Lauten den Weg) b) kurze Marker („Ich komme gleich"), Route halten, Melder einbauen ✓ c) Meldungen in der Einzelarbeit verbieten ✗ (übertrieben) d) Route aufgeben ✗

F5. Die fünfte Startbedingung „Was-wenn-fertig" verhindert vor allem… a) Langeweile ✗ (teilrichtig – zu weich) b) dass jeder Schnelle zur Störungsquelle wird ✓ c) Abschreiben ✗ d) Fragen ✗

F6 (Transfer, Freitext): Analysiere die Laufweg-Fallkarte: Nenne drei Standard-Verstöße und formuliere die Sammelklärungs-Ansage wörtlich. (Muster-Ansage: „Stifte runter, Blick nach vorn. Drei von euch sind bei Aufgabe 2 in dieselbe Falle getappt – beim Rüberbringen der −5. Schaut her: …")


Anhang 3: Beobachtungsbogen Gruppenhospitation 2

Fokus: I do / We do. | Spalte A: Wortlaut-Protokoll einer Erklärung (Stellen mit lautem Denken unterstreichen; mussten nach einem Schritt alle antworten?) | Spalte B: Treppe beobachtet? (Vollbeispiel → Lücken → Ansatz → blank: was davon, in welcher Reihenfolge? Mussten vor dem Wechsel alle antworten?) | Spalte C: „Ein Kniff, den ich übernehme.“ — Nachbesprechung: Runde 1 beschreibend (A/B), Runde 2 Spalte C, Runde 3: „Welche Stufe der Treppe fehlt in meinem Unterricht am häufigsten?“


Anhang 4: Ableitung für die SPA „Modul 12"

(Umgesetzt in SPAs/Modul12_Woche12_SPA.html.)

  1. Eine ehrliche Frage (2 Min.): die A/B/C-Frage aus Phase 2 als Selbsttest, danach der Hinweis „Die meisten Lehrkräfte wählen A oder B“ (ohne erfundene Zahlen) und die Umdeutung: Die Einzelarbeit ist die Phase mit den meisten Informationen.
  2. Ein Rundgang, Minute für Minute (5 Min.): die Laufweg-Fallkarte (Anhang 1.3) als 6 Stellen; jeder Stelle die verletzte Regel zuordnen (früh in den Raum / Route statt Meldungen / Hefte lesen / kurz bleiben / Sammelklärung); danach Draufsicht (besucht / Unruhe / nie gesehen) und die Frage, wann die Sammelklärung fällig war (Min. 8).
  3. Start und Regeln (3 Min.): die 5 Startbedingungen; vier Phaseneröffnungen, bei denen je eine Bedingung fehlt; You-do-Standard als Checkliste.
  4. Meine Route (8 Min., Kernstück): Sitzplan-Editor (Reihen × Plätze, leere Plätze), Frühwarn-Plätze markieren, Route durch Antippen legen; automatische Prüfung: Frühwarn-Plätze zuerst? nie besuchte Zonen (vier Raumbereiche)? Anteil direkt gesehener Plätze. Dazu der Prüf-Fokus-Bogen; die Scheiter-Stelle aus Modul 9 wird als Prüf-Fokus vorgeschlagen.
  5. 60 Sekunden: 8 Situationen aus einer Einzelarbeit mit je 3 Reaktionen (kurzer Impuls / Zeichen „Ich komme gleich“ + Route halten / Sammelklärung / Vordertisch …), Feedback nach Standard.
  6. Quiz (Teil 2): F1–F5 + zwei Wiederholungsfragen (W11 Break It Down, W9 Idealantwort) + Freitext F6. Abschluss: Action Step mit Fehlerliste (füttert W13 und W25), Hinweis Gruppenhospitation 2, Exit-Karte, Einreichen/Export.